Krawatten Krawaten Kravaten Kravatten Berlin

–  Get a fresh tie to keep your neck cosy  –

–  Jetzt frische Krawatten für den warmen Hals  –

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Á la Cravate ist das Berliner Krawattengeschäft mit einer riesigen Auswahl aktueller Designs für den Alltag und Festivitäten.

In unserem Labor bauen wir Prototypen und entwickeln daraus eigene Designs und Kollektionen.

Wenn Sie eine spezielle Idee haben, Ihre Lieblingskrawatte zu breit, zu lang oder defekt ist, sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne.

Wenn Sie ein größeres Event planen, kommt unser Krawattenverleih mächtig gut an.

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À la cravate – the statement in your style

Á la Cravate is a Berlin based full service tieshop. We offer a wide range of actual designs for everyday life and festivity.

We further provide vintage ties since the 1940ies. In our workshop we do our own designs and lines. Repairs and modification are done here as well.

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Die Geschichte der Krawatte

english version below

Es gibt nichts schönzureden: die Krawatte gilt den meisten als langweilig oder peinlich, was auf einen Teil ihrer Träger vielleicht auch zutreffen mag.

Zu Unrecht. Schließlich blickt die Krawatte auf eine lange Geschichte zurück. Schon für das römische Altertum sind Halstücher belegt, und die elaborierten Hemdkragen und „Schulterlätzchen“ der Renaissance oder die gestärkten Halskrausen des Barock zählen zu ihren Vorläufern. Seinen heutigen Namen erhielt der Binder, als sich Louis XIV. für die Halstücher seiner kroatischen Söldner begeisterte, worauf der Hofstaat des Sonnenkönigs begann, seinen Halsschmuck „à la croate“ zu tragen. – die Damen mit eingeschlossen. Ihre heutige Form erhielt die Krawatte dann 1920 durch einen Entwurf des New Yorker Schneiders Jesse Langsdorf.

Ein halbes Jahrhundert blieb die Krawatte das dominierende Element der bürgerlichen Kleiderordnung. Die wachsende Kritik an dem damit verbundenen Lebensmodell wurde ihr dann zum Verhängnis. Sie abzulegen galt als ein Akt der Emanzipation und Ausdruck individueller Freiheit, so dass sie heutzutage höchstens noch bei feierlichen Akten wie Hochzeiten oder Beerdigungen zu sehen ist. Lediglich einigen wenigen männerdominierten Berufsgruppen dient sie noch als Ausweis ihrer Identität, damit wurden andere Nutzungen weitestgehend verdrängt (außer bei Clowns).

Mit dem Verschwinden der Krawatte aus dem Alltag geht aber auch eine Vielzahl an Mustern und Motiven verloren. Und oft sind es gerade die die Entwürfe aus den Bereichen Psychedelik, Tiere, Haushalt oder Erotik, die dem gängigen Verständnis von staatstragender Seriosität radikal widersprechen.

Es ist also an der Zeit, einen ideologiefreien und rein ästhetischen Blick auf die Krawatte zu werfen. Denn eines muss auch ihr größter Feind der Krawatte lassen: Kaum ein Kleidungsstück weist eine so große Auswahl an Dessins in Verbindung mit hochwertigen Stoffen auf.

Daher dient uns die Krawatte als Ausgangsmaterial für die Weiterverarbeitung. Aus unserem mehrere Tausend Krawatten umfassenden Bestand in den verschiedensten Farben und Textilien werden Kleidung, Taschen oder Heimtextilien gefertigt. Dabei handelt es sich bei all unseren Produkten um Unikate. Zudem bieten wir Ihnen die Möglichkeit, sich die Krawatten selbst auszuwählen oder gemeinsam mit uns zusammen zu stellen, um Ihr persönliches Einzelstück zu nähen.

Darüber hinaus werden in unserem Tie-Lab ständig neue Lösungen für verschiedenste Einsatzbereiche der Krawatte ausgelotet. Bewährt haben sich neben der Sauna- insbesondere die Kuschel- sowie die Sicherheitskrawatte. Experten sehen hier schon einen völlig neuen Markt für Funktionskrawatten heraufziehen.

La cravate est morte – vive la cravate!


Tie-story

Honestly, there´s little to be said about ties. The tie, a notorious inhabitant of bureaus, hotel lobbies and faculty rooms, has a bad reputation. Actually, it has even less than that. After “casual Fridays” or „no-tie Tuesdays“, the tie is nearing total insignificance: for most people ties are something between boring and embarrassing.

To us at Á la Cravate, it’s all about their beauty…

The tie has quite a history. Its ancestors date back to roman scarfs, changing form and size over the centuries from elaborated collars to ruffs to quillings of all sorts. Earlier forms were widely used and worn by women as well! Croatian soldiers gave the cravat its name when Louis 14th of France started wearing neckcloths “à la Croate” (Croatian style). The model used today dates back to 1920 and was invented by NYC tailor Jesse Langsdorf.

For half a century the tie remained the dominant element of bourgois dresscode. Growing criticism of that lifestyle led to its decline, as people took it off to show their emancipation and individual freedom. The tie was reduced to a role of necessary equipment for certain—often male-dominated—jobs and otherwise went out of use (except for clowns).

At the same time, the tie displays a variety of motifs and patterns strictly opposed to its reputable meaning, such as household, erotics or psychedelics.

It is about time to have a purely aesthetic and ideology-free view of the product itself. Even its enemies have to admit that it exists in infinite patterns, colors and varieties, and is made with fabrics of the highest quality.

That´s why we at Á la Cravate see them as a material for further usage, such as sewing bags, pants, skirts and so on. From our stock of thousands we manufacture clothes, bags and furniture. The designs are as various as the materials, and we go to great effort to keep the tie as the original material visible. In our shop you can choose from the entire selection to design a customized piece.

We research new uses for the tie, producing sauna ties out of towels, safety ties out of reflective vests, punk ties with rivets, sleeping ties made from jammies, all of which are handmade in the tielab. We specialize in special fx ties such as disco, retro and psycho ties. Experts expect a whole new market of functional ties approaching. We’ll have to see if their predictions are correct!